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Wir packen für Sie!

Unsere Glücksbringer bei der Verteilung!

Große Freude!

Voller Freude werden wir erwartet!

Jedes Paket wird persönlich übergeben!

31.12.2018: Unsere Fahrt geht zu Ende...

So früh wie möglich haben wir den letzten Tag unserer Reise gestartet – ein entscheidender Vorteil dieser Taktik war auch, dass das Frühstücksbuffet noch voll war und wir nach einem besonders guten und reichlichen Frühstück unsere Unterkunft verlassen konnten. Da die Unterkunft nicht weit weg von der Autobahn war und auch die Wetterverhältnisse gut waren, war die Landesgrenze zu Österreich sehr schnell erreicht. Die Grenzkontrolle verlief ohne größere Probleme – interessanterweise war der Polizist von unserem Wunsch „Einen guten Rutsch zu haben“ sichtlich irritiert, was möglicherweise mit den schlechteren und eisigeren Wetterverhältnissen zusammenhing. Er ließ uns aber dann doch passieren und wir konnten auf durchgehend ausgebauten Autobahnen unseren Heimweg nach Deutschland antreten. Das einzige Problem, dass wir in Österreich hatten, war jede Menge Schnee und starker Regen und ein neuer Steinschlag in der Windschutzscheibe – das war zum Glück unser einziger Schaden, den wir am Auto zu beklagen hatten. In Windeseile war die Reise nach Deutschland fortgesetzt worden und die Grenze erreicht, die wir auch ohne weiteres passieren konnten. Zwischen der Grenze und Rosenheim bekamen wir noch einen Anruf von einer unbekannten Nummer: Es war die Radiostation „Das Ding“ aus Ulm, die über Jodel, eine App für jung(gebliebene) Leute, auf unsere Aktion aufmerksam geworden war und nun in einem Interview über uns berichten wollte. Dieses Interview sollte um 14:05 Uhr stattfinden – wir waren alle sehr aufgeregt. Gegen Mittag erreichten wir Rosenheim, wo wir Marlene aus der Glücksbringergruppe in den Urlaub entließen. Auf dem Rest der Fahrt kontaktierten wir nochmals Helmut und Max, um auf alle möglichen Fragen der Radiostation eine Antwort zu haben. Danach haben wir eine Feedbackrunde durchgeführt, sodass die Glücksbringeraktion für die Jugendgruppe noch besser gestaltet werden kann oder bereits gute Ideen auch weiterhin fortgeführt werden. Um uns die restliche Strecke nach Kaufering, die sich besonders lange zog, zu versüßen, plünderten wir kurzerhand noch die M-Box, die mit vielen Süßigkeiten gefüllt war. Sehr bald war daraufhin auch Kaufering erreicht, wo auch schon die ersten Eltern auf uns warteten. Nach dem Ausladen des Autos wurden noch die Gesamtkilometer errechnet und wir sollten raten, wie viele Kilometer wir insgesamt gefahren sind – ausgerechnet unsere jüngste, Katrin, gab die beste Schätzung an und mit ihren 3500 Kilometern nur 50 Kilometer unter den 3550 gefahrenen Kilometern. Interessanterweise lagen alle unsere Einschätzungen unter dem tatsächlichen Wert, was man fast als Parallele zu dem Wert der Sache sehen konnte, was hier Jahr für Jahr getan wird. Danach war das Interview angesagt. Die Radiostation erklärte uns, wie das Interview abläuft und dass nur einer interviewt wird, um die Verständlichkeit im Radio für die Zuhörer zu erhöhen. Dazu wurde von der Radiostation der Beifahrer ausgewählt, da er auch mit der Radiostation in Kontakt getreten ist. Der Beifahrer ist im Vergleich zur Glücksbringergruppe mit seinen 22 Jahren schon verhältnismäßig alt, aber er war ja auch schon zum dritten Mal mitgefahren – das Kriterium „Erstfahrer“ traf übrigens bei drei der Mitfahrer nicht mehr zu (Gerald und Anna). Im Interview durfte er erzählen, wie er dazu kam nach Rumänien zu fahren, wie die Leute auf die Geschenke reagieren und was das ganze so unvergesslich macht. Letztendlich gab es noch eine Verabschiedung und alle sind nach Hause gegangen. Gegen 17:00 Uhr erreichte uns noch die Nachricht, dass auch unsere Trucker nach Hause gefunden hatten. Somit ist die Glücksbringeraktion für alle zu einem guten Ende gekommen. Wir danken allen Interessenten, Spendern, Helfern im Hintergrund und Sponsoren, die das Unternehmen „Glücksbringer“ möglich machen – Eure Hilfe wird gebraucht und Eure Hilfe kommt an - Dankeschön!
Bis nächstes Jahr 
Eure Glücksbringer

30.12.2018: Unsere Heimreise

 

Um unsere Heimreise so früh wie möglich antreten zu können, sind wir besonders früh aufgestanden. Bereits um 06:30 Uhr war das Verladen unserer Sachen angesagt – die Koffer, die Kühlboxen, der Proviant – alles musste irgendwie in den viel zu kleinen Kofferraum. Nachdem wir es geschafft hatten fuhren wir weiter zum Lager, wo wir noch ein Frühstück bekamen. Nach dem Frühstück folgte die Verabschiedung von Max und Rodica – die Verabschiedung verlief mit gemischten Gefühlen. Mit vielen Erinnerungen im Gepäck und bei sehr dichtem Nebel und schlechter Sicht machten wir uns danach auf den Weg nach Hause. Dieses Mal fuhren wir eine andere Strecke, um noch mehr von dem Land zu sehen. Der Weg an der Donau entlang wurde uns als „Weg mit einem gewissen Reiz“ beschrieben, deswegen hatte man sich demokratisch dazu entschlossen, diesen zu nehmen. Der Weg dorthin verlief allerdings durch mehrere Ortschaften, wo oft nur 30 km/h erlaubt waren und sich stellenweise lange Staus bildeten, sodass wir nur sehr langsam vorangekommen sind. Mit unserem hyperkorrekten Fahrstil wurden wir schnell zum Leitfahrzeug einer Kolonne und wurden trotzdem von der Polizei gefilzt. Der Führerschein und die Fahrzeugpapiere waren für den Polizisten interessant, der uns nach dem Vorzeigen der geforderten Dokumente auch wieder weiterfahren lies. Im weiteren Verlauf der Fahrt wurde auch das Wetter besser und man konnte endlich die Landschaft sehen, die den beschriebenen Reiz ausmachen sollte. Von großen Tälern und weiten verschneiten Ebenen bis hin zu vielen Denkmälern aus vergangenen Zeiten war alles zu sehen. Sogar alte Flugzeuge waren am Wegesrand abgestellt worden. Wir erörterten, dass die vielen Ruinen und alten Häuser zum Charme des Landes gehören – ohne die alten Eisenbahnbrücken, Kraftwerke, Mauern und eingestürzte Häuser würde hier einfach etwas fehlen. Nach fünf Stunden Fahrt, die uns gerade mal 300 Kilometer weiterbrachten, hatten wir das "Eiserne Tor" erreicht. Eine gigantische Staumauer, auf circa 200 Meter Breite, die die Donau um 20 Meter aufstaut. Davor bahnte sich ein Schubverband mit sechs Leichtern seinen Weg durch die eisigen, blauen Fluten der Donau. In diesem Ambiente zwischen Staumauer, Ufer und Birken fingen wir an unser Mittagessen zuzubereiten: Kartoffelgemüse mit Wiener Würstchen. Nach dem Essen ging es weiter Richtung Ungarn entlang der Donau. Hier zeigte sich die Landschaft mit ihrer vollen Pracht – Täler, die steilen Berghänge, die Brücken, die rostigen alten Kräne für die Schiffe und die vielen alten Städte. Je weiter wir an die ungarische Grenze kamen, desto dunkler wurde es, sodass wir Ungarn nur noch bei Dunkelheit sehen konnten. Letztendlich erreichten wir dann doch endlich das erste Etappenziel und sind froh, fast 1000 Kilometer zurückgelegt zu haben. Morgen werden wir auf gut ausgebauten Straßen die restlichen 600 Kilometer zurücklegen. 
Bis Morgen!
Eure Glücksbringer

Mehr Bilder

Live aus einem Glücksbringer-Truck: Eine kleine Zusammenfassung

Am heutigen Sonntag machten sich auch unsere Glücksbringer-Trucks wieder auf dem Heimweg. Zeit auf die erlebnisrechen Tage zurückzublicken: 

Die  Malteser-Glücksbringer-Trucks machten sich am 25.12. um 06:00 Uhr auf den Weg in Richtung Rumänien, um die 4500 Pakete und etliche Sachspenden nach Gaesti, Rumänien zu transportieren.  Besetzt sind die Malteser Glücksbringer-Trucks mit ehrenamtlichen Helfern und mit Fahrern der Speditionen, welche uns die Trucks zur Verfügung stellen. Alle haben zwei Gemeinsamkeiten: Sie freuen sich auf die leuchtenden Kinderaugen und nehmen extra für diese Woche Urlaub! Die Fahrt nach Rumänien verlief dank der guten Straßenverhältnisse recht gut. Einen kurzen Schreckmoment gab es bereits kurz hinter Linz: Unser Konvoi wurde von der Polizei angehalten, da keine Maut-Box aktiviert war und wir verdächtigt wurden, die Maut zu prellen. Ein kurzes Gespräch zwischen  dem Konvoiführer Hermann und der Polizei konnte die Situation klären und die drei Glücksbringer-Trucks setzte die Reise ohne Strafe fort. Bereits im Vorfeld wurde eine Befreiung der Maut beantragt und auch genehmigt. Traditionell versorgt Sven, Berufskraftfahrer bei der Firma Transcor und Glücksbringer seit 2010, die Gruppe mit leckerem Essen während der Fahrt. Nach 20 Stunden reiner Lenkzeit erreichten die Trucks das Ziel Gaesti am 26.12.2018. Eine Zwischenübernachtung gab es kurz hinter der rumänischen Grenze.

Die nächsten zwei Tage wurden mit Hilfe der Malteser Jugend und den Helfern vor Ort die LKW´s ausgeladen. Auch hier gab es nur einen kleinen Zwischenfall, als ein LKW nicht mehr rangieren konnte, da der Boden so aufgeweicht war. Dank der Hilfsbereitschaft vor Ort wurde schnell ein Traktor organisiert, der den Glücksbringer-Truck wieder mobilisierte.

Nachdem alle Pakete ausgeladen waren, begleitete unsere gesamte Mannschaft die Verteilung der Glücksbringer-Päckchen und freute sich an der großen Dankbarkeit der Kinder und deren strahlenden Augen. Ein Truck fuhr auch eine Schule an, um gespendete Schulmöbel abzugeben. Dies war wohl eine der größten Herausforderungen, da die Straßen sehr eng sind und Leitungen teilweise viel zu tief hingen. Gemeinsam wurde diese Herausforderung gemeistert, indem mit langen Brettern die Leitungen hochgehoben wurden, sodass unser Truck diese Engstelle passieren konnte. Der örtliche Schulleiter bedankte sich sehr für die Spende und meinte, dass die Schüler*innen nach den Ferien auch sehr dankbar sein werden.

Danke an alle Helfer in der gesamten Diözese Augsburg, die wochenlang leere Pakete ausgefahren und diese gefüllt wieder eingesammelt haben, Danke an alle Spender, Danke den Jugendlichen der Malteser Jugend aus Augsburg und Kaufering und DANKE an Max und Rodica, die solange in Rumänien bleiben, bis das letzte Paket verteilt ist. So können wir sicherstellen, dass Eure Pakete dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Unsere Glücksbringer-Trucks und auch das Fahrzeug der Malteser Jugend machen sich am heutigen Sonntag wieder auf den Weg in Richtung Heimat. Viele großartige Erlebnisse haben diese Woche wieder zu einer ganz besonderen und unvergesslichen Woche werden lassen! Es ist schön, ein Glücksbringer zu sein!

29.12.2018: Lauter glückliche Kinderaugen

 

Heute Morgen durften wir zur Abwechslung eine halbe Stunde später aufstehen. Nach einer Stärkung haben wir den Kleinbus mit 70 Paketen beladen – bunte Pakete, Standardpakete, Hipp-Gläschen für Kinder, Gefro-Suppen und Bebevita Kekse. Der Kleinbus war wieder brechend voll. So fuhren wir los zu unserem ersten Treffen mit dem Bürgermeister im Rathaus. Dieser wusste, wo die Not in seinem Ort am größten ist. Beim Verteilen durfte jeder mal mit in ein Haus zu den Kindern – egal ob Trucker oder jugendlicher Helfer. Die Häuser waren sehr klein, sodass die Kolonne aus Paketträgern und Kuscheltierträgern fast jedes Haus zum Platzen brachte – man konnte sich nicht rühren und ein Elternteil ist oft draußen geblieben, sodass wir überhaupt alle Platz hatten. Alle Häuser haben einige Gemeinsamkeiten: Sie waren klein, alt und auf interessante Weise repariert worden. Genauso hatten alle Kinder, die wir besucht haben auch etwas gemeinsam: Alle haben sich über unsere Pakete riesig gefreut – die Kuscheltiere wurden liebevoll umarmt, die Mützen sofort anprobiert und der Inhalt des Pakets sofort genauestens inspiziert und probiert. Ihre Augen strahlten über das ganze Gesicht und wir waren auch einfach nur glücklich! Die Anstrengungen der letzten Tage waren hiermit vergessen – was zählte und uns für unsere Mühen entlohnte waren diese Momente, die wir heute erleben durften. Nachdem wir alle Pakete verteilt hatten war erstmal eine längere Pause angesagt, in der wir noch zum Einkaufen gegangen sind. Der Preis für den Inhalt eines Pakets in Rumänien unterschied sich nicht besonders von dem Preis von einem Paket in Deutschland. Mit dieser Erkenntnis und aufgefüllten Vorräten für den morgigen Tag sind wir dann zum Abendessen gefahren. Zu unserer großen Freude kam auch noch Pater Claudiu, ein Pfarrer, der seit Jahren mit uns dabei ist, zu Besuch. Zusammen mit Pater Claudiu haben wir noch Weihnachtslieder auf Deutsch gesungen. Im Laufe des Abends haben wir uns noch bei Rodica mit einem Eisbären bedankt – Sie war zu Tränen gerührt und erzählte uns, dass Sie als Kind kein Kuscheltier hatte – das hat uns sehr berührt. So ließen wir den Abend ausklingen. Morgen werden wir nach Hause aufbrechen und die Route über das "Eiserne Tor" nehmen.

Wir danken euch für das Mitverfolgen und die vielen Spenden – bis morgen!

Eure Glücksbringer

Weitere Bilder: https://www.fotoarchiv-malteser-augsburg.de/#share?id=29d168ba-febb-499f-8ab4-6e88c30564e0

28.12.2018: Endlich Glücksbringer sein...

Um circa halb zwei waren alle LKW´s endlich leer und mit 70 Paketen im Kofferraum haben wir uns auf den Weg gemacht, um der Weihnachtsmann in Einsatzjacke zu sein. Erstes Ziel war ein Kinderheim, wo arme Kinder nach der Schule ihre Zeit bis zum Abend verbringen. Nach einem kleinen Konzert mit rumänischen Weihnachtsliedern haben wir 22 glücklichen Kindern ihre Pakete überreicht. Das Strahlen in den Augen der Mädels und Jungs war sicher eines der schönsten Weihnachtsgeschenke für uns. Danach ging es los in die Gemeinde von Pater Adrian. Einblicke in das Leben der Bewohner und die Verhältnisse in der Gemeinde wurden uns gewährt: Viele Menschen auf wenig Wohnraum arrangieren sich mit dem Wenigen, das sie haben. Neugierige Blicke der gesamten Nachbarschaft richten Ihre Aufmerksamkeit auf uns. Die Unterschiede sind gewaltig: Von Reich wie Krösus bis arm wie ein Bettelhund gibt es alles. Die einzige Gemeinsamkeit: Egal ob arm, reich, auf viel oder wenig Raum, jeder hat einen Hund, der ein wenig Schutz bietet. Natürlich wurden wir auch hier mit leuchtenden Augen und strahlenden, lachenden Gesichtern belohnt. Als Dankeschön wurden wir von Adrian zum Essen eingeladen. Morgen werden wir wieder Pakete verteilen.

Weitere Bilder: https://www.fotoarchiv-malteser-augsburg.de/#share?id=65d57472-ea0d-4935-81ef-0086396392f4

27.12.2018: 4000 Pakete werden abgeladen....

Piep-piep-piep ... um sechs Uhr deutscher Zeit hieß es schon aufstehen für uns, schließlich sollten über 4500 Päckchen von den drei LKW´s abgeladen werden. 
Nach einem kräftigen Frühstück ging es auch schon los: Päckchen um Päckchen wandert durch die Menschenkette aus rumänischen und deutschen Helfern.
Hau ruck, Hau ruck, Hau ruck... Zwischendurch gibts zur Stärkung Würstchen und schon gehts weiter. Jubel ertönt als der erste LKW endlich leer ist. 
In der Mittagssonne bei frühlingshaftem Wetter wird unter viel Gelächter am zweiten LKW weiter gearbeitet. Trotz mancher Sprachbarrieren arbeiten alle gut zusammen im Team und verständigen sich mit Händen, Füßen und einem Gemisch aus Wortfetzen in Deutsch, Englisch und Rumänisch.
Spätestens nach dem zweiten LKW tun den jungen Helfern die Arme weh, aber natürlich lässt man sich das nicht anmerken und arbeitet mit zusammengebissenen Zähnen stets lächelnd weiter.

Inzwischen hat die Sonne den letzten Frost aus dem Boden getaut. Dementsprechend bleibt der letzte LKW im Matsch stecken. Nach einigen abenteuerlichen Versuchen, mit dem Traktor den Karren aus dem Dreck zu ziehen, wird aufgegeben und die Menschenkette in die Länge gezogen.
Jetzt ist das Lager voll bis unter die Decke und der Energieakku aller Helfer ist leer gesaugt. Zufrieden mit der geleisteten Arbeit machen sich alle über die leckeren Sarmale her, das sind rumänische Krautwickel.

Bilder vom Abladetag: https://www.fotoarchiv-malteser-augsburg.de/#share?id=eeb4f367-91e1-452a-8d48-428b3f39dad1

Eindrücke vom Abladetag

 
 

26.12.2018: Von Lajosmizse bis nach Gaesti


Um 06:15 Uhr klingelt der Wecker – aufstehen ist angesagt, sodass wir pünktlich um 07:45 Uhr Frühstücken können. Wer hier kommt, mahlt zuerst, bzw. man wird zuerst bedient und das verschafft uns einen zeitlichen Vorsprung. Das Frühstück war sehr gut, es gab Rührei mit Speck, Kaffee, heiße Schokolade oder alles, was das Herz begehrt. Nach unserem Frühstück sind wir zu unserer letzten Etappe nach Gaesti aufgebrochen. Die Morgensonne hat uns dabei sofort gegrüßt, als wir auf die Autobahn nach Osten gefahren sind. Die Ebene der Pusta bot einen weiten Blick auf der Autobahn, die schnurgerade auf den Horizont zulief. Links und rechts von der Autobahn gab es große Felder mit kleinen Bauernhäusern, die Richtung Rumänien immer mehr wurden. Allmählich näherten wir uns der Grenze zu Rumänien und kurz nach dem Grenzübergang mussten wir auch schon zur Grenzkontrolle. Diese verlief ohne weitere Probleme und wir konnten unsere Fahrt gleich fortsetzen. Die Autobahn war anfangs gut ausgebaut, aber noch nicht bis Bukarest bzw. Gaesti durchgehend fertiggestellt. Deswegen mussten wir serpentinenreiche Bergstraßen in den Karpaten befahren, um an unser Ziel zu kommen. Diese Straßen waren nicht nur serpentinenreich, sondern auch sehr schlecht mit vielen Schlaglöchern, sehr vielen Geschwindigkeitsbegrenzungen und dazu noch sehr eng. Als weiterer erschwerender Umstand kamen noch interessante Verkehrsteilnehmer hinzu. Ein LKW vor uns war augenscheinlich schlecht beladen, sodass er in einer Kurve umzukippen drohte, da seine Hinterräder auf der linken Seite nicht mehr den Boden berührt hatten – viele andere Autos überholten uns innerorts, da wir offenbar nicht schnell genug waren. Trotzdem konnten wir sehr schnell vorankommen. Dieses Jahr wurden die jugendlichen Glücksbringer interessanterweise nicht vom Hunger gepackt, sodass wir durchfahren konnten. Auf dem Weg boten sich uns fantastische Ausblicke herab von dem Bergkamm der Karpaten. Die Leute hier sind arm, aber das Land von den Aussichten her wunderschön: Verschneite Täler, steile Felshänge, breite Flüsse mit alten Eisenbahnbrücken, historische Häuser und Ruinen, deren Mauern mit dem Schnee und der Abendsonne ein unvergessliches Bild boten. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit konnten wir Gaesti erreichen. In der Pension „Ana“ sind wir auch sogleich empfangen worden – Max und Rodica, die Organisatoren der Glücksbringer, warteten bereits auf uns. Danach fuhren wir in das große Lager, wo wir wieder die Trucker trafen. Zum Essen gab es eine traditionelle rumänische Suppe, eine große Fleischplatte und Schnitzel mit rumänischem Kartoffelgratin. Nach Gesprächen mit den Truckern und einigen Leuten, die in der Nähe des Lagers wohnten, sind wir wieder zurück in die Pension gefahren. Morgen werden wir die Trucks ausladen und müssen daher fit sein. 
Bis Morgen!
Eure Glücksbringer

Ein paar Eindrücke unserer Fahrt:

https://www.fotoarchiv-malteser-augsburg.de/#share?id=536d3134-79bf-4d71-ad6d-deabb67876fc

Vor unserem Start haben wir unseren Reisesegen von Pfarrer Friedl erhalten. "Licht werden und den Leuten eine Freude bringen" war seine Botschaft an uns. Mit dem Reisesegen gestärkt, einem bis unter das Dach vollgeladenenem Kofferaum mit Vorräten und Ausrüstung und voller Erwartungen und Vorfreude konnten wir pünktlich um 07:15 Uhr von der Dienststelle in Kaufering abfahren. Kurz vor Oed hatten wir den ersten Kontakt mit den Truckern auf der Autobahn - wir haben zwei der drei LKW`s gesichtet. An der Raststätte in Oed angekommen, haben wir noch den dritten LKW beim Tanken gesehen, schnell mit Hermann, dem Konvoiführer, ein paar Worte gewechselt und sind dann zu unserer Kochstelle weitergefahren. Während wir angefangen haben zu Kochen, sind endlich alle Trucks zu uns gekommen und für die, die die Glücksbringeraktion schon länger mitverfolgen, bot sich ein bekanntes Bild: die zwei Transcor-LKW`s neben dem LKW von Schedler Logistik waren auf dem Parkplatz. Die Fahrer waren auch schnell bei uns - das Kochen geriet ins stocken - und wir konnten uns mit den Fahrern unterhalten. Bernhard, Sven, Hermann, Fabian, Christian und Daniel - die Freude über das Wiedersehen der Trucker war für die, die schon öfters dabei waren riesig! Da die Trucker ihr eigenes Essen in der Raststätte organisiert hatten, konnten wir wieder weiterkochen. Es gab am Ende unserer Anstrengungen ein gutes Chili-con-carne und Brownies, die uns Sarah von der Malteser-Jugend Kaufering gebacken hat. Nach dieser Stärkung gab es noch ein Gruppenbild mit den Truckern und danach sind wir weiter Richtung Osten gefahren. Die Pusta ist sehr flach und hat sehr viele Windräder. Diesen Anblick ist man aus dem süddeutschen Raum nicht gewohnt - mit den Wolken, der untergehenden Sonne im Rücken und dem Abendrot vor uns, ergab sich daraus eine Kulisse, die uns einen besonderen Anblick bot. Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit konnten wir Budapest passieren - die Stadt war in der Schwärze der Nacht zu einem Lichtermeer geworden - danach hatten wir noch eine Stunde Fahrzeit bis zum Tagesziel. Nachdem wir unser Tagesziel erreicht hatten, gab es ein gutes Abendessen. Das Fahren hat uns alle müde gemacht - heute sind wir früh ins Bett gegangen, wir müssen ja auch morgen wieder früh raus!

Bis Morgen

Ein paar Bilder von der Fahrt

https://www.fotoarchiv-malteser-augsburg.de/#share?id=afc7060b-d63a-410e-8d50-5d53c3ce7ffb

Unsere Glücksbringer sind gestartet

Am 25.12.2018 sind unsere drei Glücksbringer-Trucks um 06:00 Uhr gestartet. Auch die Malteser Jugend aus Kaufering startete bereits... Wir wünschen allen Glücksbringern eine gute Fahrt und DANKE an alle Spender!

"Glücksbringer"-Aktion 2018 ist gestartet

Es ist wieder soweit:

Die "Glücksbringer"-Adventsaktion der Malteser in der Diözese Augsburg ist gestartet.

Von heute an bis zum 14.12.2018 sammeln wir in Zusammenarbeit mit Schulen, Kindertagesstätten, Pfarreien und vielen Privatpersonen wieder Lebensmittelpakete, die wir bei unserer "Glücksbringer"-Reise vom 25.12.2018 bis 31.12.2018 mit unserer Malteser Jugend an bedürftige Familien und Senioren in der Region Gaesti in Rumänien übergeben.

Aktuelle Informationen und Dokumente finden Sie auf unserer Download-Seite.

Berichte über verschiedene Aktionen und ab dem 25.12.2018 einen tagesaktuellen Reisebericht finden Sie jeweils hier.

Bereits jetzt vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Malteser in der Diözese Augsburg

Ziel des "Glücksbringer"- Trucks ist die Region Gaesti im Süden von Rumänien. Durch die hohe Arbeitslosenquote von ca. 40 % herrscht dort eine große Armut und Hoffnungslosigkeit. Gerade die Kinder und Jugendlichen sind hiervon sehr stark betroffen. Spielsachen oder eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung sind kaum erschwinglich.

Durch diese Paketaktion werden Sie zum Glücksbringer und ermöglichen den Kindern und ihren Eltern schöne Momente in der Weihnachtszeit. Sie tragen dazu bei, dass die Not für einen gewissen Zeitraum gelindert werden kann.


Schon seit 1990 unterstützen die Malteser in der Diözese Augsburg die Region durch:

  • Lebensmittel- und Kleidertransporte
  • Aufbau einer medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung
  • Aufbau eines Seniorenzentrums Renovierung des Kindergartens
  • 2001 Gründung der Malteser Gliederung Gaesti
  • Patenschaft mit den rumänischen Maltesern in Gaesti

Unsere Packliste:

  • 1 Geschenk für Kinder (Malblock & Buntstifte/ Kuscheltier)
  • 2 kg Zucker
  • 2 kg Mehl
  • 1 kg Reis
  • 1 kg Nudeln
  • 1 Päckchen Salz
  • 1 l Speiseöl (keine Glasflaschen)
  • 2 Packungen Kekse
  • 2 Tafeln Schokolade
  • 2 Packungen Früchtetee
  • 1 Duschgel
  • 1 Tube Zahnpasta
  • Zahnbürsten

Laden Sie sich unseren Flyer herunter!

Hier können Sie sich eine Übersicht aller Sammelstationen herunterladen!

Hier erhalten Sie weitere Informationen:

Tagebuch 2013

Film

Flyer

 

Malteser "Glücksbringer" werden! So geht's:

Im Rahmen ihrer "Glücksbringer"-Aktion sammeln die Malteser auch in diesem Jahr Pakete mit Grundnahrungsmitteln für notleidende Familien in den rumänischen Regionen Gaesti und Tirgoviste. Zwischen dem 27. November und dem 16. Dezember 2016 nehmen verschiedene Malteser-Geschäftsstellen in Schwaben Päckchen entgegen.

Jedes Jahr an Weihnachten machen sich die "Glücksbringer"-Trucks der Malteser auf den Weg in den Süden Rumäniens, um dort Pakete mit Grundnahrungsmitteln an bedürftige Kinder und Eltern zu verteilen. "Wir sind jedes Mal aufs Neue überwältigt von der Hilfsbereitschaft und hoffen, auch dieses Jahr wieder zahlreichen Familien in Rumänien etwas Freude und Hoffnung schenken zu können“" sagt Alexander Pereira, Diözesangeschäftsführer der Malteser.

Warum Pakete nach Rumänien schicken?

"In den Regionen Gaesti und Tirgoviste herrscht noch immer große Armut und Hoffnungslosigkeit, die alte Menschen, Kinder und Jugendliche besonders hart trifft", erläutert Amalie Wiedemann, Auslandsbeauftragte und Initiatorin der Rumänienhilfe der Malteser. Lebensmittel sind teilweise teurer als in Deutschland bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von ca. 400 Euro. Unzählige notleidende alte Menschen leben von einer kleinen Rente, viele unter dem Existenzminimum. Noch immer befindet sich das Land in einer Rezession, die Bevölkerung hat mit einer hohen Arbeitslosigkeit und steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen. 


Keine Zeit selber zu packen?

Dann lassen Sie Ihr Päckchen von den Mitgliedern der Malteser Jugend verpacken.

Die Malteser Jugendlichen freuen sich über Ihre Spende! Mit 18 Euro können sie ein Paket packen lassen! 



Spendenkonto:

PAX-Bank eG
IBAN DE55 3706 0120 1201 2020 15
BIC GENODED1PA7
Stichwort: Glücksbringer


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